Theater


Ödön von Horváth bezeichnete sein Stück „Glaube Liebe Hoffnung“ (1932) als „kleinen Totentanz“. Aber dieses Drama von der jungen Elisabeth, die wegen einer harmlosen Ordnungswidrigkeit ihre Selbstständigkeit aufgeben und sich einer unbarmherzigen Gesellschaft ausliefern muss – es ist kein kleiner Tanz, sondern der Bericht einer vollständigen Vernichtung. Der Ort der Aufführung, die St. Johanniskirche in Moabit, rückt die Härte des Stoffs in bezwingende Nähe zum hohen Gebot der Nächstenliebe.

aufBruch-Glaube-Liebe-Hoffnung_NEU

 

„Es müssen halt immer viele Unschuldige dran glauben.“

Mehr

 

Eine Produktion von aufBruch KUNST GEFÄNGNIS STADT in der St. Johanniskirche Berlin

Rainald Grebe bringt die Zeit von 1949-1989 in Westberlin auf die Bühne und echt(e) interessante Berliner, die über ihre Zeit erzählen, singen, spielen…

Gesehen habe ich die Stellenanzeigen für die Inszenierung im Stadtmagazin Zitty, was ich schon sehr symphatisch fand. Jeder hat die Chance reinzukommen, man muss nur unique sein. So müsste es überhaupt  in der Theaterlandschaft aussehen; man bewirbt sich ganz normal und wird genommen, weil man es hat bzw. nicht hat…Jaja….und nun teilt man sich die Kosten für das Portal theaterjobs.de, um überhaupt an Stellenn in der Kulturszene zu gelangen, die nicht intern vergeben werden.

Danke Rainald für die authentischen Westberliner, die Erinnerung an Wolfgang Neuss, David Bowie, Harald Juhnke und und..

Und nicht zu vergessen Iggy Pop!!

Endlich hat auch Westberlin sein Theaterstück.

Obwohl ich bezweifle, dass man sich bald all inclusive  ein schönes Wochenende mit Westberlin in Berlin im Ibis machen kann.

Absolut sehenswert!!

Ein wirklich sehenswertes Stück des

theaterdiscounters Berlin.

Spielplan Deutschland

http://www.spielplandeutschland.de/

Gurke oder Banane„: 3 Regisseure inszenieren Szenen um die Gunst des Publikums. Am Ende kann nur einer siegen; die Regeln sind knallhart. Ein gelungener Improabend der begleitet wird durch  3 Schauspieler und einem Musiker. Es wurde usbekisch gesungen und höchst professionell übersetzt, ein Märchen mit einem problembeladenen Bären inszeniert, auch die Queen war über Miss Marples Recherchen  „not amused“.

Bewunderswert die Schauspieler , die sich schnell hinter dem Vorhang die Kostüme überstreiften, während auf der Bühne noch ausgewählt wurde, in welchem Genre, in welchen Rollen,  in welcher Zeit oder  Örtlichkeit die Szene spielen sollte.

Nicht immer alles Banane, Langeweile entstand aber keinesfalls.

Man geht danach hinaus und wünscht sich eine Portion mehr Improvisationstalent im Leben; dann könnte eigentlich  nichts mehr passieren. Alles ist möglich!

Die Gorillas