Film


waltz with bashir

waltz with bashir

Waltz with Bashir

Dieser Trickfilm ist eine seltene Mischung aus surrealistischer Animation und Dokumentation.

Das Thema ist die Verdrängung und Rückerinnerung an den Libanonkrieg in den 80er Jahren.

Ein (aus)gezeichnter tiegängiger Film von dem bisher unbekannten Regisseur Ari Folmann.

„Ich kann doch nur singen, ich habe doch keine andere Wahl!“

Endlich ein Film über die große Dame des französischen Chansons. Der Film erzählt  Edith Giovanna Gassion Leben, welches 1915 in Belleville began. Belleville in dieser Zeit bedeutete Rotwein in der Nuckelflasche für die Säuglinge, viel Prügel und keine Bildung, rachitische Kinder und rheumatische Erwachsene. 

Brilliant Marion Cottillard, die es versteht, Piafs außergewöhnliche Mimik und Gestik voller Authentizität darzustellen.  Cottilard spielt Piafs Reize und Macken gekonnt aus.

Ihre Geschichte wird anachronistisch aufgezeigt. Das zeitliche Switchen zwischen den Erzählebenen, findet sich am Ende zu einem verständlichen Ganzen.

Gut, die Begegnung mit Marlene Dietrich hätte mehr ausgebaut werden können, sowie die Beziehung zu ihre Tochter, die sie im Alter von 2 Jahren schon zu Grabe tragen musste.

Aber das tut dem Film nichts Schlimmes. Die kleine große Frau hat genug gelebt, um einen 140minütigen Film mit satten Bergen und Tälern auszustatten.

Zu empfehlen auch das Buch ihrer Schwester Simone Berteaut Ich hab gelebt Mylord

Tipp:  Flasche Rotwein und die Büchse Sardinen intensivieren den Lesegenuß!

 

„Ich spür sie nicht mein Führer.“ „Dann muss ich mich vergrößern!“

Die Komödie „Mein Führer“ mit Helge Schneiderals Hitler läuft am 11.01.07 an.

Trailer

Der Gegenfilm zum Der Untergang, wird wie erwartet heftig kritisiert.

Obwohl ihm die Rolle als Hitler Spass gemacht habe, bemängelt Helge Schneider den „feigen“ Schnitt . Die einseitige Darstellung Hitlers veranlasste ihn dazu, sich von dem Film  zu distanzieren.

Immerhin schaffte ein schweizer Regisseur jüdischer Herkunft sich an die erste Komödie über Adolf Hitler heran.

Walter Moers hatte ja schon  mit seinem Musikvideo Ich sitz im Bunker   ein Türchen geöffnet.

Ich bin mal gespannt!

Als Nachtrag das herrliche Video mit Louis de Funes.

  

„Man muß einsehen, daß das Leben traurig und schmerzhaft ist. Dann geht’s“

Die New Yorker Fotografin Zana Briski wollte die Prostituierten in Kalkutta dokumentieren. Dann entdeckte sie ihr Herz für die Kinder dieser Frauen.Die Fotografin wählt 12 Kinder aus, mit denen sie sich regelmäßig zu einem Fotokurs traf. Die Kinder sollten ihre Umgebung fotografieren, wie sie sie sehen. Einige von ihnen erwiesen sich als übermäßig talentiert und heraus kamen beeindruckende Fotos aus der Perspektive der 10 -13 Jährigen.

2005 erhielt er als bester Dokumentarfilm den Oscar.

Beeindrucken, inspirierend…..sehr gute Doku. Mehr wird jetzt nicht verraten-unbedingt ansehen!

 Er lief am 01.11.06 wieder in 3Sat- ist aber auch auf DVD erhältlich.