Man findet die Zeichnungen und Illustrationen des Berliner Malers und Zeichners allem auf den Buchcovern von Max Goldt (Die Radiotrinkerin, Quitten für die Menschen zwischen Emden und Zwittau…), Axel Hacke (Der weiße Neger Wumbaba..), sowie auf einigen Umschlägen des Satiremagazins Titanic.
Seine Bilder strahlen den unverwechselbaren Sowa-Mix aus, der Romantik, Komik, Realistik und Phantasie weich und verspielt ineinander überfließen lässt.
Wem das alle immer noch nichts sagt, wird sich an die wunderbare Schweinleuchte in dem Film „Amélie“ erinnern.
Zu “Der weiße Neger Wumbaba“ schrieb Sowa:
„Seit ich das erste Mal darüber schrieb, wie sehr Menschen Liedtexte falsch verstehen – wie etwa in eines Lesers Ohren Matthias Claudius’ Zeile „der weiße Nebel wunderbar“ zu „der weiße Neger Wumbaba“ wurde und so eine unvergessliche, radikal poetische Traumgestalt entstand, deren Schöpfung Matthias Claudius selbst wohl nicht möglich war – erreichte mich eine solche Flut von Leserbriefen, gefüllt mit Beispielen für falsch verstandene Liedtexte, dass ich nun der Meinung bin: Im Grunde versteht kaum ein Mensch je einen Liedtext richtig, ja, Liedtexte sind überhaupt nur dazu da, falsch verstanden zu werden. Aufgabe eines Liedtexters ist es, den Menschen Material zu liefern, damit ihre Phantasie wirken kann…“
Das kann ich persönlich sehr gut nachvollziehen. Meine gesamte Kindheit über begleitete mich dieser Ohrwurm von der Sesamstrasse:
„Wer wie was, der die das. Wieso weshalb warum? Wer nicht fragt bleibt dumm! 1000 Vollbesoffene, die gibt es überall zu sehen, manchmal muss man fragen, um sie zu verstehen.“
Kunstdrucke von Sowas Werken erhält man hier.

Oktober 18, 2009 at 11:21
Guten Tag,
der Text zum „Weißen Neger…“, der hier von Ihnen erwähnt wird, wurde nicht von dem Maler Michael Sowa verfasst, sondern von Axel Hacke, der Herrn Sowa jedoch auf wundervolle Weise auf seiner Website beschreibt.
Mit freundlichen Grüßen – Monika Stiller
November 21, 2009 at 11:48
Hallo Monika,
danke für die Berichtigung!
lieben Gruss Tina