Die Zeit bracht in der 36. Ausgabe im Feuilleton einen Artikel mit diesem Titel von Evelyn Finger. Leider  gibt es ihn nicht online.

Der hallesche Maler Uwe Pfeifer wurde mit Photo vor seinem Werk „Umbruch.Hoffnung.Stille.“ vorgestellt.

Der Schüler von Wolfang Mattheuer und seine Bilder aus Halle-Neustadt verschmelzen das Zukunftsgewisse und das Morbide zeitgenössischen Bauens  zu einem geisterhaften Neorealismus, der ihn heute als as den ostdeutschen Chronisten des Urbanen ausweist. Da steckten Menschen kopfüber in Papierkörben aus Waschbeton. Da umzingelte das Heer genormte Häuser nachtgraue Parkplätze von Gewerbegebiets-Ausmaßen. Schon damals malte Pfeifer Halles Konjunktur als eine Sonderform des Niedergangs, und seit der Wende gewinnen seine Sujets ständig an Aktualtität: kalte Fassaden, nirgendwohin führende Treppen, am Rande des Abgrunds gezogene Geländer und von der Jurie des Verschwindens bewohnte Tunnel. Sie paraphrasieren die schleichende Apokalypse ostdeutscher Städte, in denen weiter heftig gebaut wird, während sich ihr  Verfall weiter beschleunigt.

Ein interessanter Mensch für ein Künstlerportrait, finde ich oder gibt es das schon von ihm? Wenn ja, wer weiß, wer dieses geführt hat und kann evtl. davon berichten?

 Übrigens findet ab dem 24. September die Ausstellung „Stadt der Arbeit. Halle im Industriezeitalter.“ im IBA-Kongress statt.